{"id":375,"date":"2010-08-25T14:02:31","date_gmt":"2010-08-25T14:02:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuetzengilde-reutlingen.de\/?page_id=375"},"modified":"2019-10-15T21:08:32","modified_gmt":"2019-10-15T21:08:32","slug":"geschichte-der-schutzengilde-reutlingen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schuetzengilde-reutlingen.de\/?page_id=375","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;\">Geschichte der Sch\u00fctzengilde Reutlingen 1290 e.V.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schuetzengilde-reutlingen.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/ArmbrustschiessenSGiRT.jpg\" rel=\"lightbox[375]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-495 alignleft\" title=\"Geschichte ArmbrustschiessenSGiRT\" src=\"http:\/\/www.schuetzengilde-reutlingen.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/ArmbrustschiessenSGiRT-150x150.jpg\" alt=\"Dokument \u00fcber Armbrustschiessen\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Die Sch\u00fctzengilde Reutlingen reicht in ihrer Geschichte weit zur\u00fcck und entstand direkt aus dem Sch\u00fctzenwesen der Stadt Reutlingen. Das Sch\u00fctzenwesen der Stadt Reutlingen hat ihren Anfang schon im 13. Jahrhundert, als die Verteidigung der einzelnen Mauerabschnitte den einzelnen Z\u00fcnften zugeteilt war. Im Reutlinger Statutenbuch finden wir aus dem Jahr 1290 eine Schie\u00dfordnung f\u00fcr Armbrustsch\u00fctzen und schlie\u00dfen daraus, dass zu dieser Zeit bereits eine feste Vereinigung von Sch\u00fctzen bestand. Wie fest diese Vereinigung mit der Stadt Reutlingen verbunden war, ist aus dieser Schie\u00dfordnung zu entnehmen, in der es w\u00f6rtlich hei\u00dft: &#8222;Der Rat der Stadt stellt jeden Sonntag ein paar Hosen zum herausschie\u00dfen. Um diesen Preis zu schie\u00dfen, hat jeder B\u00fcrger Berechtigung, der in Reutlingen wohnhaft oder sesshaft ist. Andere Preise sind Kleinode.&#8220; Die Hose konnte jeder Sch\u00fctze nur einmal im Jahr gewinnen. War er trotzdem der Beste, bekam er die genannten Kleinode (Zinngeschirr oder \u00e4hnliches). Eine \u00e4hnlich lautende Schie\u00dfordnung galt sp\u00e4ter f\u00fcr die Vorderladersch\u00fctzen. <a href=\"http:\/\/www.schuetzengilde-reutlingen.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/EinladungsschreibenSGiRT.jpg\" rel=\"lightbox[375]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-496\" title=\"Geschichte - EinladungsschreibenSGiRT\" src=\"http:\/\/www.schuetzengilde-reutlingen.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/EinladungsschreibenSGiRT-150x150.jpg\" alt=\"Einladungsschreiben\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a>Aus dem 15. und 16. Jahrhundert sind uns mehrere Einladungsschreiben verschiedener St\u00e4dte erhalten. So ist bekannt, dass Reutlinger Sch\u00fctzen z.B. in Stra\u00dfburg, Worms, Regensburg, Mainz und Landshut waren. Zu einem am 20. September 1555 stattfindenden Schie\u00dfen luden die Sch\u00fctzenmeister und Schie\u00dfgesellen der Stadt Reutlingen mit einem Schreiben vom 5. August 1555 ein. Im 16. Jahrhundert bestanden in Reutlingen zwei Schie\u00dfpl\u00e4tze, einer f\u00fcr B\u00fcchsensch\u00fctzen und ein Schie\u00dfplatz f\u00fcr die Armbrustsch\u00fctzen. Nach dem Stadtbrand von Reutlingen, am 23. September 1726, bei dem ein gro\u00dfer Teil der Stadt niederbrannte, wird es um die Reutlinger Sch\u00fctzen verst\u00e4ndlicher Weise f\u00fcr mehrere Jahre ruhig. 1823 erhielten die Reutlinger Sch\u00fctzen eine f\u00fcr die damaligen Verh\u00e4ltnisse moderne Schie\u00dfanlage mit mehreren Schie\u00dfbahnen auf verschiedene Distanzen. Das alte Sch\u00fctzenhaus wurde nach 170 Jahren von der Stadt als Spital verwendet. Als schie\u00dfsportlicher H\u00f6hepunkt galt 1891 das 13. Landesschie\u00dfen mit \u00fcber 400 Sch\u00fctzen. Ein Unfall bei diesem Landesschie\u00dfen, bei dem ein Wengerter durch einen Fehlschuss verletzt wurde, f\u00fchrte dann bis 1920 zu einer Zwangspause im Schie\u00dfen in Reutlingen. Die Reutlinger Sch\u00fctzen \u00fcbten sich im Schie\u00dfen w\u00e4hrend dieser &#8222;Auszeit&#8220; als G\u00e4ste der in der Zwischenzeit aufgel\u00f6sten Eninger Sch\u00fctzengesellschaft; als Erinnerung an diese Eninger Zeit wird bei der Gilde heute noch j\u00e4hrlich um den Eninger Erinnerungsbecher geschossen. <a href=\"http:\/\/www.schuetzengilde-reutlingen.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/haage1.jpg\" rel=\"lightbox[375]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-494\" title=\"Geschichte Haage\" src=\"http:\/\/www.schuetzengilde-reutlingen.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/haage1-150x150.jpg\" alt=\"OSM Haage in der 50er Jahren\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a> Nach der Wiedergr\u00fcndung im Jahr 1922 bauten die Reutlinger Sch\u00fctzen in den Jahren 1920 bis 1926 ihr heutiges Sch\u00fctzenhaus im Markwasen. Durch st\u00e4ndige Erweiterungen und Umbauten konnte die Anlage von 1920 bis heute erhalten bleiben. Die Schiessanlage der Sch\u00fctzengilde Reutlingen umfasst heute: 20 Luftgewehrst\u00e4nde, 3 Zimmerstutzenst\u00e4nde, 7 50m-KK-St\u00e4nde, 2 100m-KK-St\u00e4nde sowie einen neu umgebauten Pistolenstand in der Halle mit 2x 5 Startpl\u00e4tzen. Gleichzeitig mit der 700- Jahrfeier der Gilde fand 1990 das 8. Bundestreffen der \u00e4ltesten deutschen Sch\u00fctzenvereinigungen statt; am Festzug beteiligten sich mehr als 3000 Sch\u00fctzen<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte der Sch\u00fctzengilde Reutlingen 1290 e.V. Die Sch\u00fctzengilde Reutlingen reicht in ihrer Geschichte weit zur\u00fcck und entstand direkt aus dem Sch\u00fctzenwesen der Stadt Reutlingen. Das Sch\u00fctzenwesen der Stadt Reutlingen hat ihren Anfang schon im 13. Jahrhundert, als die Verteidigung der einzelnen Mauerabschnitte den einzelnen Z\u00fcnften zugeteilt war. 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